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Lesermeinung zu den Themen Schwimmbad und Bürgerbegehren OV-Berichte vom 4.8.2011 und 6.8.2011 (Originalversion)

Das „Millionen-Spiel“ der CDU und die Wahrheit!

Die CDU in Steinfeld spricht bei den Kosten für ein neues Schwimmbad zunächst von 10 und 12 Mio. €. Dann nennt Ratsherr Hubert Pille bei einer DLRG-Info-Veranstaltung „gegriffen“ 8 Mio. € an Baukosten. Diese Summe wird im OV-Bericht vom 4.8.2011 von den Ratsherren Peter Harpenau (CDU) und Hubert Pille (CDU) erneut vorgestellt.

Man kann aber keine ehrliche politische Auseinandersetzung ohne die Vorlage richtiger Zahlen führen. Die Bürgerinnen und Bürger können diese „Zahlenspielerei“ doch nicht mehr ernst nehmen. Die CDU sollte ihre „alternativlose“ Politik ändern und nicht nach „Gutsherrenart“ der Bevölkerung Informationen ohne echte Grundlage vorlegen.

Ein Neubau kostet zunächst selbstverständlich mehr. Die UWG geht von Gesamtkosten zwischen 5 und 6 Mio. € aus. Über einige Jahre gerechnet, bringt dies aber Einsparungen zwischen 2 bis 3 Mio. € für die Gemeindekasse, so dass am Ende ein neues Schwimmbad erheblich wirtschaftlicher und kostengünstiger ist.

In der Wahlperiode bis 2006 waren sich alle Fraktionen im Rat der Gemeinde einig, dazu zählten auch die Ratsherren Peter Harpenau und Hubert Pille, dass nur ein Neubau sinnvoll sei und infrage komme.

In der jetzigen Wahlperiode hat die Mehrheitsfraktion mit dem Planerwechsel gleichzeitig einen Meinungswechsel vollzogen. Hier stellt sich die Frage: „Ist dieses wirklich nur Zufall?“ „Oder gibt es uns nicht bekannte Gründe für den Wechsel?“

Die UWG will keine alternativlose Politik im Rathaus. Dem Bürger sollen die Fakten „auf den Tisch gelegt“ werden. Er muss als Steuerzahler schließlich auch die Kosten tragen. Deshalb sollte er in dieser wichtigen Frage entscheiden und „das letzte Wort“ haben.


Christian Katzer
Ratsherr der UWG
St.-Florian-Straße 1
49439 Steinfeld