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Leserbrief zu den Berichten in der OV vom 28.12.2013 und 11.11.2013

Manuela Honkomp ist zufrieden – Um Probleme sollen sich Berater kümmern

Leserbrief zu den Berichten in der OV vom 28.12.2013 und 11.11.2013

Bürgermeisterin Manuela Honkomp zeigt sich laut OV mit den Entwicklungen in 2013 zufrieden. Etwas anderes habe ich auch nicht erwartet, obwohl die Opposition im Rat und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Arbeit im Rathaus und in der Gemeinde gar nicht zufrieden sind. „Berater sollen sich um Ortskern kümmern“ – CDU will Konzept gegen Leerstand in Auftrag geben und langfristigen Prozess für Steinfeld an den Start bringen – heißt es in der OV vom 11.11.2013 zu diesem Thema.

Im Bürgermeisterwahlkampf 2006 wollte sich die Kandidatin als parteilose für die UWG/SPD noch selbst um die Entwicklung des Ortes kümmern. Dies gehörte laut ihrer Aussage mit zu ihren wichtigsten Aufgaben. Alles wurde zur Chefsache erklärt. Seit es in Steinfeld nicht mehr richtig „rund läuft“ gehört dies anscheinend nicht mehr zu ihren Aufgaben als Bürgermeisterin. „Berater sollen sich …kümmern“ und der Steuerzahler zahlt die Rechnung.

Laut Ratsmitglied Reinhard Wagner (CDU) soll eine weitere Expertise mit Haushaltsmitteln bezahlt werden. Es dürften über 80.000 € für ein Gutachten usw. anfallen, das dann auch im Rathausschrank verstauben könnte. Beim Antritt der Bürgermeisterin sollte noch „frischer Wind“ ins Rathaus kommen und Steinfelds Ortskern sollte „aufblühen“. „Steinfeld blüht auf“ hieß es dort. Heute könnte man es besser mit „vom Winde verweht“ und mit „Steinfeld verblüht“ kommentieren.

Steinfelds Bürgermeisterin hat einen großen Teil ihrer Amtszeit damit verbracht, die konstruktiven Vorschläge der Opposition zur Gemeinde- und Ortsentwicklung „vom Tisch zu fegen“. Ideen der Kaufmannschaft wurden vom Rathaus nicht unterstützt. Das Unternehmerforum hat sich auch deshalb aufgelöst. Der Bau einer „Markthalle“ wurde verhindert. Der Tourismus in der Gemeinde ist zum Erliegen gekommen, Frau Honkomp hat aber den Vorsitz bei der TI Dammer Berge übernommen. Hoffentlich geht es nicht auch hier bergab.

Bei der CDU (Ratsherr Wagner) freut man sich schon, wenn die Bürgermeisterin ein klein wenig Hilfestellung gibt, obwohl das zu ihren Aufgaben gehört und sie dafür großzügig bezahlt wird.

Vielleicht handelt es sich bei dem Einsatz der Bürgermeisterin auch nur um ein Feuer der Hoffnung, welches im Wahljahr aufflackern soll und dem Wähler die Sicht vernebelt. Nach der Wahl im Mai heißt es dann wohl wieder, wie bei der Ablehnung des UWG- Antrages „Steinfeld attraktiv und lebenswert gestalten“, (siehe OV vom 25.11.2010) „wir brauchen diesen Antrag nicht“ (Brunhild Fangmann – CDU) und „Wir haben ….bereits viel für die Attraktivität der Gemeinde getan“ (Manuela H.).

Für die Gemeindeentwicklung sehe ich bei der jetzigen Bürgermeisterin und der CDU schwarz.

Christian Katzer

Ratsherr (UWG), Steinfeld

49439 Steinfeld